jeudi 22 janvier 2015

Once upon a time in the West ......... Teil 1


Los ging es am 30.11.2014 mit US Airways um 11 Uhr vormittags von Frankfurt nach Charlotte. Wie so Flüge immer sind, lang und zäh… aber das weiß man ja vorher. Wobei das Filmangebot an Bord schon seinen Teil zur Unterhaltung beisteuern konnte. Im aktuellen Transformers wurde nur bereits das Monument Valley zerlegt, ich war also etwas in Sorge. In Charlotte dann durch die Immigration und wieder einchecken für den Flug nach Vegas. Nach weiteren 4 Stunden Flug „erschien“ das Lichtermeer im Fenster und unser Flieger setzte um 19 Uhr Ortszeit in Sin City auf. Wir hatten einen Termin bei Dollar Rent a Car und wurden freundlich eingewiesen und konnten uns im Parkhaus einen SUV aussuchen. Nach erfolgter Auswahl fix das Navi angeschlossen und ab Richtung Strip und Hotel. Für die ersten drei Nächte hatten wir das Mirage gebucht und sollten unsere Wahl nicht bereuen.


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Das Hotel und das Personal (vor allem die fixen Jungs vom Valet parking) sind absolut empfehlenswert. Auch wenn der halbstündig einsetzende Vulkanausbruch ab 6 Uhr in der Früh schon nervt. Am Montag stand Shopping im Premium Outlet Nord an und danach ein verspätetes Mittagessen bei Applebee´s in Summerlin.

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Alles in Allem muss man sagen, dass das Shoppen bei den Preisen schon enormen Spaß macht und man schnell an die Einfuhrgrenzen stößt. Abends genossen wir dann noch etwas den Trubel im Casino und genehmigten uns zwei „schweineteure“ Corona an der Bar.
Dienstags hatten wir dann schon fürs Erste genug von der Metropole und sind einfach mal drauf los Richtung Norden. Nach ca. dreißig Meilen bogen wir rechts ab Richtung Valley of Fire. Ich muss sagen, dass dieser Park bei mir vorab eher unter dem Radar lief. Aber völlig zu Unrecht, die Felsformationen, die Aussichten und die Farben sind einfach atemberaubend. Dazu waren wir auch noch völlig alleine unterwegs, sodass die himmlische Ruhe den Eindruck der Gegend verstärkte.

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Neben den Felsenzeichnungen der Indianer konnten wir sogar eine Gruppe scheuer Dickhornschafe auf der Straße begutachten. Der Weg zurück an den Ufern des Lake Mead war weniger ereignisreich. Jeder Versuch ans Ufer zu fahren, endete in einer Geisterstadt. Kurz vor der surrealen Oase Lake Las Vegas sind wir dann Richtung Hoover Damm gefahren.

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Nach einem kurzen Fußmarsch dort ging es auch mit knurrendem Magen schon wieder gen Vegas und ins Hotel. Bei strömendem Regen haben wir dann noch das Venetian und das Bellagio besucht. Nach dem Abendessen dann schnell aufs Zimmer, denn der Start zu unserem großen Roadtrip nahte …..


Mittwoch, der 03.12.2014…..
Nach einem tollen Frühstück im Diner des Mirage (empfehlenswert) haben wir das Auto beladen, ausgecheckt und haben Vegas fürs Erste gen Süden Richtung Boulder verlassen. Dort ging es auf die U.S.95 nach Süden in die Wüste.

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Leider war das Wetter schlecht und wurde immer schlechter. Die Sicht war miserabel, was in diesem Teil der Welt bedingt durch die Weite leider wenig vorteilhaft ist. Schade. In Searchlight (wie treffend) lag die Sichtweite dann bei vielleicht 100 Metern. Weiter ging es Richtung Laughlin (atemberaubende Straßenführung durch die Newberry Mountains) und weiter nach Kingman. Auf dem Highway 40 erreichten wir dann gegen Mittag Seligmann, passend zum Tankstop und Lunch im Roadkill Cafe. Urige Kneipe muss man sagen. Seligman an sich ist aber ziemlich heruntergekommen und lebt von der Geschichte um die legendäre Motherroad.


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Das Wetter war ebenso trostlos, sodass wir recht schnell wieder auf dem Highway Richtung Williams unterwegs waren. Die Landschaft veränderte sich ständig um uns herum. Vieles erschien einem plötzlich wie in einer Filmkulisse und trotz schlechter Sicht genossen wir die Fahrt durch den Norden Arizonas. Ab Williams ging es dann auf die State Route 64 nach Norden. Gebucht hatten wir in Tusayan im Best Western Grand Canyon Squire Inn. Trotz nur etwas besser gewordenem Wetter zog es uns aber bei abnehmender Helligkeit direkt zum Canyon…….. Aufgeregt nahmen wir die letzten Meilen in Angriff und fuhren auf den Parkplatz am Rand des Besucherzentrums… Wir gingen die letzten Schritte und dann …………………………………… tja, was dann…

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W
ie soll man das in Worte fassen was in einem vorgeht, wenn man das erste Mal vor diesem Weltwunder steht. Er raubt einem schlicht die Sprache und man steht erst einmal eine Zeit einfach nur so da. Leute, ich wusste es vorher nicht, aber das MUSS man im Leben einmal gesehen haben. PHÄNOMENAL… Wir wollte uns gar nicht mehr losreißen von diesen Aus.- bzw. Einblicken. Bei einsetzender Dunkelheit erreichten wir wieder Tusayan und unser Hotel. Auf dem Zimmer genehmigten wir uns dann endlich ein Bierchen und schliefen selig ein.
Donnerstag,04.12.2014 ….. Hurra, so kann das 41. Lebensjahr gerne beginnen. Auf zum Canyon …. Nach einem schnellen Frühstück (sehr zweckmäßig) ging es zum Wagen und hoch zum Park. Aber leider gab es dort außer ein paar Wolken aber auch wirklich garnichts zu sehen…. Etwas enttäuscht zogen wir wieder ab und fuhren den Rim Drive gen Osten. Unser Tagesziel war das Monument Valley an der Grenze zu Utah. Vorbei am Canyon ging es einige Zeit östlich, bis wir wieder bergab fuhren und die Folgen des zugehangenen Himmels erfuhren. Es goss wie aus Eimern. Zusammen mit der unwirklichen Umgebung und den gewonnen Eindrücken war dies dann der wohl am wenigsten schönes Teil unseres Trips. Allein zu sehen wie die Ureinwohner Amerikas „leben“ müssen versetzt einem wirklich einen Schlag. War die Fahrt von Kingman nach Williams noch so als würde man teilweise durch Landschaften aus Westernfilmen fahren, so glich es auf dem Weg von Cameron nach Kayenta teilweise dem, was man sich unter der dritten Welt vorstellt. Traurig, wie diese Menschen leben. In Tuba wollten wir nur kurz tanken und in Kayenta unsere Vorräte auffüllen. Dort wurde ich aber auf dem Parkplatz erstmal von einem völlig zugedröhnten Navajo angeschnorrt. Leute, würde ich so nach Alkohol stinken, würde ich das wahrscheinlich nicht überleben. Schon erstaunlich, da man ja dort noch nicht mal ein Bier bekommt. Wir sind dann schnell weiter ins Valley auf die 163 Richtung Norden. Das Wetter wurde etwas besser und vor Allem hörte der Regen endlich auf. Nach kurzer Fahrt erreichten wir gegen frühem Nachmittag das The View Hotel… Auch hier wieder das Gleiche.. Absolutes Staunen ob der Schönheit der Landschaft. Trotz tief hängender Wolken zog mich diese Landschaft voll in Ihren Bann. Seit Ewigkeiten hatte ich die Bilder aufgesogen, die Western gesehen und mich gefragt, wie das wohl sein muss dort zu stehen. Und jetzt stand ich dort. Dort wo Mundharmonika und John Wayne umherritten.

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Wieder so ein unglaublicher Moment. Wir wollten aber noch weiter rein. Das Wetter versprach nun aber keine perfekten Zustände der Wege und unser weißer Dodge Journey blieb demnach weiß auf dem Parkplatz stehen. Für 80 Dollar fielen wir Touris dann auf einen Navajo herein … Dachten wir. Stattdessen entwickelte sich ein wunderbares Gespräch mit einem derer, die diese Landschaft Ihre Heimat nennen. Er zeigte uns all die neuralgischen Punkte und wir fuhren zwei Stunden von John Ford Point bis zum Totem Pole, von The Window bis zu den Three Sisters…. ATEMBERAUBEND.

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Once upon a time in the West ......... Teil 1

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